Gewölbekeller

Unsere Vorfahren wussten sehr genau, wie man Vorräte auch über längere Zeit frisch halten kann. Dazu wurden natürliche Gegebenheiten genutzt. Früher waren die wenigsten Gebäude mit einem Heizungskeller ausgestattet. Dafür konnte aber fast in jedem Haus ein kühler Keller gefunden werden. Besonders die Gewölbekeller zeigten dabei Vorteile, die heute nur noch selten ausgenutzt werden. Der Gewölbekeller ist so konzipiert, dass dort die Luft zirkulieren kann. So bleibt warme Luft nicht ständig an der Decke und Kaltluft nicht immer am Boden. Es entsteht ein besonders ausgeglichenes Raumklima. Im Sommer und Winter findet man für die Lagerhaltung ideale Bedingungen von 5- 9°C vor. Die Luftfeuchtigkeit liegt normalerweise konstant zwischen 70 und 90 Prozent. Dadurch werden Lebensmittel lange frisch gehalten, ohne teure oder energieintensive Kühlgeräte nutzen zu müssen.

Historische und alte Bauwerke verfügen meist über einen Gewölbekeller

Keller, die vor dem Jahr 1900 erbaut wurden, kamen meist ohne eine bituminöse Sperrschicht aus. Auch die Seiten wurden bei den alten Kellern nicht abgedichtet. Der Kellerboden wurde aus gestampftem Lehm erstellt. Wände und Decken wurden als Gewölbekonstruktion ausgeführt. Als wasserabweisenden Schutz wurde lediglich an den Außenwänden eine verdichtete Lehmschicht aufgetragen.

Daher haben diese Keller auch immer eine gewisse Feuchtigkeit, die kein Problem darstellt, sondern eher gewollt war. Die Feuchtigkeit wurde zu früheren Zeiten genutzt, um Lebensmittel aufzubewahren und dabei länger frisch zu halten. Weine wurden im Gewölbekeller gelagert oder aber die Heizmittel wie Kohle oder Brikett fanden im Gewölbekeller ihren Platz. Unbestrittene Vorteile beim alten Gewölbekeller sind die stets gleichbleibende Temperatur und Feuchtigkeit. Solche Keller sind meist über 100 Jahre alt und sollten daher mit ihrer normalen Feuchtigkeit akzeptiert werden, solange man sie nicht als Wohnraum nutzen möchte. Viele Bewohner alter Häuser allerdings möchten ihren Gewölbekeller als Wohn- oder Hobbyraum nutzen und müssen ihn dazu erst einmal den Keller trockenlegen.

Nach neuesten Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man heute, dass massive Ziegel- oder Natursteine, die mit Mörtel verbunden sind, eine kapillar brechende Wirkung aufweisen. Daher ist es kaum möglich, dass die Feuchtigkeit höher als ein paar Steinreihen steigt. Ist eine überhöhte Feuchtigkeit der Mauern gegeben, muss diese also andere Ursachen haben.

Elektrophysikalisches System zur Trocknung von Kellern

Mit dem elektrophysikalischen System von Drymat lassen sich alte Keller auf schonende Weise trocknen, um sie dann auch als Wohnraum nutzen zu können. Dies ist Voraussetzung, denn bei feuchten Wänden wäre das Raumklima der perfekte Nährboden für Salze, Schimmel und Keime. Mit dem Trocknungssystem der Firma Drymat wird auf lange Sicht erreicht, dass ein gesundes und angenehmes Raumklima entstehen kann. Der Aufwand dabei ist gering. Die Anlage ist innerhalb weniger Stunden fachmännisch montiert und arbeitet dann fast wartungsfrei. Eine Steuereinheit überwacht den Trocknungsvorgang und zeigt jederzeit die Fortschritte an. Eine optimale Einstellung kann über den kleinen Kasten jederzeit nachjustiert werden.